Schnittpunkt der Quartiere Gleisquerung Winterthur

Durch die Umnutzung eines ehemaligen Industrieareals entstand in Winterthur in der neuen Stadtmitte ein grosszügiger offener Raum mit Anbindung an die umliegenden Quartiere.

Beidseitig der Geleise entstehen Orte, welche attraktive Zugänge zu den Quartieren bilden. Diese stehen über das Gleisfeld hinweg in visuellem Bezug zueinander. Durch eine grosszügige Fussgängerpassage sind sie miteinander verbunden.

Die Lichtführung auf der Stadtebene schmiegt sich an den urbanen Kontext der beiden neu geschaffenen Plätze mit 12m hohen Kandelabern an. Die unterschiedliche Bestückung dieser Lichtmasten generiert ein lockeres nächtliches Erscheinungsbild; sanft unterleuchtete Sitzbänke akzentuieren und gliedern den Platz zunehmend und laden den Fussgänger zum Verweilen ein.

Die beleuchteten Dächer der Treppenaufgänge markieren den Zugang zur Personenunterführung und bilden eine visuelle Verbindung der beiden Stadtseiten.

Die zwei Personenunterführungen schmücken sich jeweils mit einer 45m langen Lichtwand, deren farbliches Spiel, sich vom stetig ändernden Leben der Stadt inspiriert lässt. Die Algorithmen dieser hinterleuchteten Wände basieren auf dem Zeitenlauf von den sich täglich verändernden Sonnenscheindauern und Mondphasen. Das farbige Licht mischt sich hinter den opaken Glasscheiben und kreiert so immer wieder neue Sequenzen, welche sich über Jahre hinweg nie ähneln.

Bauherrschaft

Tiefbauamt Winterthur

Architektur

Müller Truniger Architekten

Fertigstellung

2016